datenlabor

BMBF Auszeichnung | SOZIALE INNOVATION 2020

Ein Erfahrungs- und Experimentierraum, um die gesellschaftlichen Herausforderungen der digitalen Transformation nachhaltig zu lösen.

 

Egal ob jung oder alt, privat oder beruflich – digitale Daten spielen in unserem Leben eine immer größere Rolle. Das Datenlabor ermöglicht partizipatives Experimentieren, um wechselseitige Lernerfahrungen im Umgang mit digitalen Daten zu fördern.

Um einen selbstbestimmten und kompetenten Umgang zu fördern, bietet Das Datenlabor niedrigschwellige Aufklärungs- und Bildungsangebote. Ziel der Idee ist es, die Zivilgesellschaft und Firmen zu befähigen, Zukunft aktiv mitzugestalten und gemeinsam an den gesellschaftlichen Herausforderungen zu arbeiten.

 

#GesellschaftDerIdeen | Wettbewerb für Soziale Innovationen des BMBF
Aus über 1.000 Einreichungen beim BMBF Wettbewerb wurden wir als Soziale Innovation ausgezeichnet und sind nun unter den letzten 28 Innovations-Projekten. Nun müssen wir noch unter die letzten 10 Projekte kommen um, in die Erprobungsphase zu kommen. In der 2-jährige Erprobungsphase des Datenlabors – können wir dann unser Konzept erproben und die ästhetisch kuratierte Lernreise durch die Welt der Daten testen, iterieren und verbessern. Ein Parcours der einen niedrigschwelligen Zugang zu Datenbildung schafft, ein Raum der für Erleben, Lernen & Experimentieren steht, um neues Wissen, neue Kompetenzen und Skills zu erlernen.

Neben den Bewertungen einer Fachjury werden auch die Resultate des zweiten partizipativen Bewertungsverfahrens in die finale Entscheidung des BMBF einbezogen.
Und das seit Ihr – die Zivilgesellschaft.
Vom 07.-21.06.2021 ist das partizipative Bewertungsverfahren geöffnet.
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WARUM Daten für uns alle wichtig sind

Daten sind abstrakt. Wir können sie nicht schmecken, hören oder fühlen. Trotzdem haben sie es bis in unsere Köpfe und Gefühle geschafft. Denn immer mehr Aspekte unseres täglichen Lebens werden in digitalen Datenstrukturen erfasst und die Technologien, die hinter diesen Entwicklungen stecken, werden immer komplexer. Viele Menschen haben schon bei dem Gedanken einen Blick ‚hinter die Kulissen zu werfen‘ ein schlechtes Gefühl und trauen sich keine eigene Meinung über Daten zu, trotz ihres wachsenden Einflusses auf den privaten und beruflichen Alltag. Was hier fehlt ist eine Datenbildung, die alle erreicht. Nur dann können wir Daten so beherrschen, dass sie uns helfen. Denn Daten sind das Element, aus dem sich alle gesellschaftlichen Entscheidungen zusammensetzen. Aufgrund von Daten können wir etwa entscheiden, dass sich die Reaktivierung einer Bahnlinie für mehrere Dörfer auch noch in 15 Jahren lohnen wird. Daten können auch den Bedarf einer neuen kollaborativen Initiative zur Nutzung von Dächern in Städten begründen oder die Weiterführung des Home Offices in der Firma auch nach der Pandemie kinder- und elternfreundlich organisieren.

Das Datenlabor Unsere soziale Innovation in drei Antworten

1| Was sind Daten? Daten sind die Basiselemente der heutigen demokratischen Gesellschaft und eine Entscheidungsbasis. Wir wollen Daten entmystifizieren!

2| Was machen wir damit? Wir wollen uns auf Datenbildung bzw. Data-Literacy als Zukunftskompetenz in verschiedenen persönlichen und sozialen Facetten konzentrieren.

3| Was bedeutet das für uns? Wir wollen mit einer demokratischen Datenbildung zu einer gesellschaftlichen Sensibilisierung beitragen, die die Ermächtigung aller fördert.

Für die Erprobungsphase des Datenlabors ist ein niedrigschwelliger hybrider Workshop-Parcours konzipiert worden, der zu einer ästhetisch kuratierten Lernreise durch die Welt der Daten einlädt.

Die Kernelemente

Von überfordert zu befähigt

Ziel ist, dass sich die Zivilgesellschaft und Menschen in Organisationen sich befähigt fühlen, mit digitalen Daten umzugehen und sich reflektiert damit auseinander setzen zu können.

Von der Theorie zur Praxis

Erfahrungsbasiertes Lernen sorgt für ein tieferes Verständnis. Wir setzen auf unmittelbare Erfahrung und konkrete Auseinandersetzung in Form von Workshop-Formaten und interaktiven Exponaten.

Von technisch zu menschlich

Ein Ort an dem Mit- und nicht übereinander geredet wird! Ängste und Vorteile dürfen adressiert werden, um eine wertebasierte Diskussion zu führen, die abseits von richtig oder falsch, gut oder schlecht funktioniert.

DAS TEAM

Vortrag & Podcast


Keine Angst vor Daten – Auf dem Weg zu einer datenkompetenten Gesellschaft

Data Literacy ist die Kompetenz des 21. Jahrhunderts. Aber was genau heißt es eigentlich, datenkompetent zu sein? Die geladenen Gäste der inzwischen sechsten Ausgabe des Weizenbaum-Forums zeigten auf, warum die Definitionen von Data Literacy so vielseitig sind wie unsere Gesellschaft selbst – und welche Herausforderungen mit dieser Komplexität verbunden sind. Als Gäste waren mit dabei: Bennet Etsiwah (Doktorand am Weizenbaum-Institut, Museum für Werte), Laura Ludwig (Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitgründerin des Museums für Werte) und Klaas Bollhöfer, (Gründer und Geschäftsführer von Birds on Mars).

Publikationen

Mythos Big Data – Klärung eines strategischen Potenzials. Mensch Maschine als Team im Zeitalter von Algorithmen und Big Data.  Buchartikel, Laura Ludwig  Digitale Ökonomie im strukturellen Wandel – Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von Big Data am Beispiel des Hörfunks. Masterarbeit Laura Ludwig Berlin Start-ups – The Rise of Data-Driven Business Models. Paper, Bennet Etsiwah An Interdisciplinary Exploration of Data Culture and Vocational Training. Paper, Bennet Etsiwah What is Data Strategy? An Analysis of an ambiguous Concept. Paper, Bennet Etsiwah The Rise of Data-Driven Business Models in the Berlin Start-up Scene. Buchartikel, Bennet Etsiwah

EIN PROJEKT VON